III, 102. Graf Szögyény an Grafen Berchtold, 2. August 1914

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     Staatssekretär erklärte mir soeben: Von Rußland ist keine Antwort auf deutsche Anfrage (mein Telegramm Nr. 346 vom 31. v. M.)<ref>Siehe III, Nr. 82.    (Zurück)</ref> eingelangt.
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     Staatssekretär erklärte mir soeben: Von Rußland ist keine Antwort auf deutsche Anfrage (mein Telegramm Nr. 346 vom 31. v. M.)<ref>Siehe [[III, 82. Graf Szögyény an Grafen Berchtold, 1. August 1914|III, Nr. 82]].    (Zurück)</ref> eingelangt.
 
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Revision as of 21:24, 4 June 2009

WWI Archive > Dokumente zum Kriegsausbruch > III, 102. Graf Szögyény an Grafen Berchtold, 2. August 1914



Graf Szögyény an Grafen Berchtold[1]


Telegramm Nr. 357


B e r l i n , den 2. August 1914
Aufg. 3 Uhr 6 M. a. m.
Eingetr. 4 Uhr • / . p. m.


C h i f f r e


Staatssekretär erklärte mir soeben: Von Rußland ist keine Antwort auf deutsche Anfrage (mein Telegramm Nr. 346 vom 31. v. M.)[2] eingelangt.
Russische Truppen haben die deutsche Grenze bei Schwidden (südöstlich Biala) überschritten.
Rußland hat daher Deutschland angegriffen.
Deutschland betrachtet sich daher im Kriegszustande mit Rußland.
Deutscherseits erfolgt keine Kriegserklärung mehr.
Russischer Botschafter hat heute vormittags Pässe zugestellt erhalten und reist voraussichtlich heute abends ab.




  1. Vgl. Die Fassung im Österreichisch-ungarischen Rotbuch, Nr. 57. (Zurück)
  2. Siehe III, Nr. 82. (Zurück)



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