Difference between revisions of "Nr. 154. Der Botschafter in Paris an das Auswärtige Amt, 24. Juli 1914"

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man oder nicht! <br>
 
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aber man diskutiert <br>
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aber man <u>diskutiert</u> <br>
 
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sondern über einzelne Punkte zu diskutieren <br>
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sondern über einzelne <i>Punkte zu diskutieren</i> <br>
 
wünsche, diese Wünsche nicht ohne wei- <br>
 
wünsche, diese Wünsche nicht ohne wei- <br>
 
teres abzuweisen, vorausgesetzt, daß im <br>
 
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ganzen der gute Wille Serbiens nicht <br>
 
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mitgeteilt, Telegramme 11<sup>45</sup> vorm. zum Haupttelegraphenamt; auf Bot- <br>
 
schaft in Wien angekommen 6<sup>0</sup> nachm. Telegramm an den Kaiser traf <br>
 
schaft in Wien angekommen 6<sup>0</sup> nachm. Telegramm an den Kaiser traf <br>
am 25. Juli 11<sup45</sup> nachm. im Hoflager ein; Entzifferung vom Kaiser am <br>
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am 25. Juli 11<sup>45</sup> nachm. im Hoflager ein; Entzifferung vom Kaiser am <br>
 
26. Juli zurückgegeben, am 27. Juli in Berlin angekommen. <br>
 
26. Juli zurückgegeben, am 27. Juli in Berlin angekommen. <br>
<sup>3</sup> Siehe Nr. 100. <br>
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<sup>3</sup> Siehe [[Nr. 100. Der Reichskanzler an die Botschafter in Petersburg, Paris und London, 21. und 22. Juli 1914|Nr. 100]]. <br>
 
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Latest revision as of 18:07, 10 June 2015

WWI Document Archive > Official Papers > Die Deutschen Dokumente zum Kriegsausbruch 1914 — Volume 1 > Nr. 154.
Nr. 154
Der Botschafter in Paris an das Auswärtige Amt1
Telegramm 210                                    Paris, den 24. Juli 19142                    










Quatsch























Ultimata erfüllt
man oder nicht!
aber man diskutiert
nicht mehr ! Daher
der Name!

     Der den Ministerpräsidenten vertre-
tende Justizminister, bei dem ich mich
im Sinne Erlasses 9183 aussprach, war
sichtlich erleichtert von unserer Auf-
fassung, daß österreichisch-serbischer
Konflikt lediglich zwischen den beiden
Beteiligten zum Austrag zu bringen.
Französische Regierung teile aufrichtig
Wunsch, daß Konflikt lokalisiert bleibe,
und werde sich in diesem Sinne im In-
teresse der Erhaltung des europäischen
Friedens bemühen. Sie verhehle sich
dabei freilich nicht, daß es einer Macht
wie Rußland, die mit panslawistischer
Strömung zu rechnen habe, nicht leicht
fallen könnte, sich vollständig zu des-
interessieren, namentlich dann, wenn
Österreich-Ungarn auf sofortiger Erfül-
lung aller Forderungen bestehen sollte,
auch solchen, welche mit serbischer
Souveränität schwer vereinbar oder ma-
teriell nicht sogleich ausführbar. Fran-
zösische Regierung finde es selbstver-
ständlich, daß Serbien in überzeugender
Weise Genugtuung geben und Bestra-
fung von Verbrechern und Verhinderung
von Verschwörungen gegen Österreich-
Ungarn zusichern müsse. Man habe hier
auch den Serben geraten, so weit wie
irgend möglich nachzugeben. Man sei
hier aber auch der Ansicht, daß öster-
reich-Ungarn gut tue, falls etwa Serbien
nicht alle Forderungen sofort erfülle,
sondern über einzelne Punkte zu diskutieren
wünsche, diese Wünsche nicht ohne wei-
teres abzuweisen, vorausgesetzt, daß im
ganzen der gute Wille Serbiens nicht
zweifelhaft.

                                            S c h o e n

          Verklausuliertes Blech !






































das ist er !
4



1 Nach der Entzifferung.
2 Aufgegeben in Paris 24. Juli 85 nachm., angekommen im Auswärtigen Amt
1035 nachm. Eingangsvermerk: 25. Juli vorm. Am 25. Juli von Jagow, mit
Auslassung des Satzes »bei dem . . . . . . . . . . aussprach«, telegraphisch dem
Kaiser sowie den Botschaftern in St. Petersburg, London, Rom und Wien
mitgeteilt, Telegramme 1145 vorm. zum Haupttelegraphenamt; auf Bot-
schaft in Wien angekommen 60 nachm. Telegramm an den Kaiser traf
am 25. Juli 1145 nachm. im Hoflager ein; Entzifferung vom Kaiser am
26. Juli zurückgegeben, am 27. Juli in Berlin angekommen.
3 Siehe Nr. 100.
4 Dies steht auf der linken Seite.