Difference between revisions of "Nr. 251. Der Gesandte in Sofia an das Auswärtige Amt, 27. Juli 1914"

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dem Botschafter in Wien, der Abschnitt »Ministerpräsident . . . . . . . . . neutral <br>
 
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mitgeteilt; Telegramm nach Wien 1<sup>45</sup> nachm., Telegramm nach Konstanti- <br>
 
nopel und Athen 7<sup>50</sup> nachm. zum Haupttelegraphenamt. <br>
 
nopel und Athen 7<sup>50</sup> nachm. zum Haupttelegraphenamt. <br>
 
<sup>3</sup>Betr. Mitteilung an den Geschäftsträger in Bukarest siehe Nr. 321. <br>
 
<sup>3</sup>Betr. Mitteilung an den Geschäftsträger in Bukarest siehe Nr. 321. <br>

Revision as of 15:37, 6 June 2015

WWI Document Archive > Official Papers > Die Deutschen Dokumente zum Kriegsausbruch 1914 — Volume 1 > Nr. 251.
Nr. 251
Der Gesandte in Sofia an das Auswärtige Amt1

Telegramm 37                               Sofia, den 27. Juli 19142

     Ministerpräsident bestätigt mir seine aus Konstantinopel ge-
meldete Antwort auf türkische Anfrage und erklärt jedermann, daß
Bulgarien bis auf weiteres strikt neutral bleibt.
     Alle etwaigen Meldungen über Truppen Verschiebungen in Bulgarien
oder sonstige Vorbereitungen zu einer Mobilisierung sind falsch3 und,
wenn sie aus Bukarest kommen, tendenziös, da rumänischer Kollege
bei seiner Regierung gegen Bulgarien hetzt.

                                                                 M i c h a h e l l e s


1 Nach der Entzifferung.
2 Aufgegeben in Sofia 1110 vorm., angekommen im Auswärtigen Amt 30 nachm.
Eingangsvermerk: 27. Juli nachm. Dem Kaiser vorgelegt, der durch Rand-
verfügung Mitteilung an die Vertretungen in Wien, Bukarest, Konstanti-
nopel und Athen anordnete. Entzifferung vom Kaiser am 28. Juli zurück-
gegeben. Michahelles' Telegramm wurde von Zimmermann am 29. Juli
dem Botschafter in Wien, der Abschnitt »Ministerpräsident . . . . . . . . . neutral
bleibt« dem Botschafter in Konstantinopel und dem Gesandten in Athen
mitgeteilt; Telegramm nach Wien 145 nachm., Telegramm nach Konstanti-
nopel und Athen 750 nachm. zum Haupttelegraphenamt.
3Betr. Mitteilung an den Geschäftsträger in Bukarest siehe Nr. 321.