Difference between revisions of "Nr. 586 Der Staatssekretär des Auswärtigen an den Botschafter in Konstantinopel, 1. August 1914"

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(Nr. 320) verständigt worden, mit Auftrag »nachdrücklich darauf hinzuwirken, <br>
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([[Nr. 320 Der Reichskanzler an den Botschafter in Konstantinopel, 28. Juli 1914|Nr. 320]]) verständigt worden, mit Auftrag »nachdrücklich darauf hinzuwirken, <br>
 
daß österreichischer Vertreter Konstantinopel alsbald mit Eröffnung ent- <br>
 
daß österreichischer Vertreter Konstantinopel alsbald mit Eröffnung ent- <br>
 
sprechender Verhandlungen mit Pforte beauftragt« werde. Daraufhin hatte <br>
 
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WWI Document Archive > Official Papers > Die Deutschen Dokumente zum Kriegsausbruch 1914 — Volume 3 > Nr. 586.
Nr. 586
Der Staatssekretär des Auswärtigen an den Botschafter in Konstantinopel1

Telegramm 298                               Berlin, den 1. August 19142

     Markgraf Pallavicini hat von Wien Weisung wegen Anschluß
der Türkei erhalten3.

                                                                           J a g o w


1 Nach dem Konzept von Jagows Hand.
2 830 nachm. zum Haupttelegraphenamt.
3Der Botschafter in Wien war am 31. Juli (mit Telegramm 212, zum Tele-
graphenamt 1. August 1225 nachm.) von Bündnisverhandlungen mit Türkei
(Nr. 320) verständigt worden, mit Auftrag »nachdrücklich darauf hinzuwirken,
daß österreichischer Vertreter Konstantinopel alsbald mit Eröffnung ent-
sprechender Verhandlungen mit Pforte beauftragt« werde. Daraufhin hatte
der Botschafter in Wien am 1. August gemeldet (Telegramm 148, Wien ab
15 nachm., Auswärtiges Amt an 410 nachm.): »Markgraf Pallavicini erhält
umgehend entsprechende Weisung«.