Difference between revisions of "Nr. 652 Der Botschafter in Konstantinopel an das Auswärtige Amt, 2. August 1914"

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Generalstab, Kriegsministerium, Admiralstab und Reichsmarineamt mitgeteilt. <br>
 
Generalstab, Kriegsministerium, Admiralstab und Reichsmarineamt mitgeteilt. <br>
<sup>3</sup> Siehe [[Nr. 683 Der Flügeladjutant vom Dienst v. Mutius an das Auswärtige Amt, 2. August 1914|Nr. 683]], [[Nr. 712 Der Staatssekretär des Auswärtigen an den Botschafter in Konstantinopel, 3. August 1914|712]], 775.
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<sup>3</sup> Siehe [[Nr. 683 Der Flügeladjutant vom Dienst v. Mutius an das Auswärtige Amt, 2. August 1914|Nr. 683]], [[Nr. 712 Der Staatssekretär des Auswärtigen an den Botschafter in Konstantinopel, 3. August 1914|712]], [[Nr. 775 Der Staatssekretär des Reichsmarineamts an den Staatssekretär des Auswärtigen, 3. August 1914|775]].

Latest revision as of 20:16, 31 August 2015

WWI Document Archive > Official Papers > Die Deutschen Dokumente zum Kriegsausbruch 1914 — Volume 3 > Nr. 652.
Nr. 652
Der Botschafter in Konstantinopel an das Auswärtige Amt1

Telegramm 396                          Therapia, den 1. August 19142
     Markgraf Pallavicini hat soeben dem Großwesir in meinem
Beisein die Mitteilung gemacht, daß nach zuverlässigen in Wien
vorliegenden Nachrichten ein Angriff der russischen Flotte auf den
Bosporus geplant sei.
     Falls »Göben« nicht unbedingt im Mittelmeer gebraucht
werden sollte, so würde sie, verstärkt durch die türkische Flotte,
wohl in der Lage sein, die russische Schwarze-Meer-Flotte in Schach
zu halten, die Kabelverbindung nach Rumänien zu sichern und eine
russische Landung an der bulgarischen Küste zu verhindern3. Falls
Kabel trotzdem durchschnitten werden sollte, würden wir hier unter
Umständen momentan von Europa abgeschnitten werden, öster-
reichischer Stationär »Taurus« hat Konstantinopel verlassen.
»Loreley« ohne drahtlose Telegraphie.
                                                                      W a n g e n h e i m


1 Nach der Entzifferung.
2 Aufgegeben in Therapia 1. August 1220 mittags, angekommen im Auswärtigen
Amt 2. August 320 nachm. Eingangsvermerk: 2. August nachm. Dem
Generalstab, Kriegsministerium, Admiralstab und Reichsmarineamt mitgeteilt.
3 Siehe Nr. 683, 712, 775.