Difference between revisions of "Nr. 67. Der Staatssekretär des Auswärtigen an den Gesandten im kaiserlichen Gefolge, 18. Juli 1914"

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<sup>1</sup> Nach dem Konzept von Jagows Hand. <br>
 
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<sup>3</sup> Siehe Nr. 65. <br>
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<sup>3</sup> Siehe [[Nr. 65. Der Botschafter in Wien an den Reichskanzler, 18. Juli 1914|Nr. 65]]. <br>
<sup>4</sup> Siehe Nr. 79.
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<sup>4</sup> Siehe [[Nr. 79. Der Gesandte im kaiserlichen Gefolge an das Auswärtige Amt, 19. Juli 1914|Nr. 79]].

Latest revision as of 15:10, 10 June 2015

WWI Document Archive > Official Papers > Die Deutschen Dokumente zum Kriegsausbruch 1914 — Volume 1 > Nr. 67.
Nr. 67
Der Staatssekretär des Auswärtigen an den Gesandten im kaiserlichen Gefolge1

Telegramm 82                               Berlin, den 18. Juli 19142

Privat, Geheim !

     Bitte um genaue Angabe der Reiseroute von S. M. S. Hohen-
zollern vom 23. ab. An dem Tage soll bekanntlich österreichische
Demarche in Belgrad erfolgen3 — beabsichtigt scheint 48-stündiges
Ultimatum — und es wird von der Entwicklung der Ereignisse
abhängen, ob und wann Anwesenheit S. M. hier erforderlich sein
dürfte. Bitte eventuell Admiral von Müller ins Vertrauen zu
ziehen, S. M. aber nicht vorzeitig zu beunruhigen.
     Da wir eventuellen Konflikt zwischen Österreich und Serbien zu
lokalisieren wünschen, dürfen wir Welt durch verfrühte Rückkehr
Sr. M. nicht alarmieren, andererseits müßte Allerhöchstderselbe er-
reichbar sein, falls nicht vorherzusehende Ereignisse auch für ims
wichtige Entscheidungen (Mobilmachung) benötigen sollten. Eventuell
wäre an Kreuzen in der Ostsee für letzte Reisetage zu denken4.

                                                                 J a g o w


1 Nach dem Konzept von Jagows Hand.
2 Abgegangen 55 nachm.
3 Siehe Nr. 65.
4 Siehe Nr. 79.